Farbe

Bei der Ausbildung zur Farbberaterin für Damen und Herren lernen Sie, den Kunden nach anerkannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Farbe und Wirkung zu seinen optimalen Farben zu führen. Optimal, da sie mit seiner Haut-, Haar- und Augenfarbe korrespondieren. Farben, die ihm gut stehen, sind also jene, die seinem natürlichen Kolorit entsprechen:

Farbtypologie

Zusätzlich zu den vier Grundtypen, die den Jahreszeiten zugeordnet werden, gibt es bei Kolibri sechs weitere Misch- oder Zwischentypen, d.h. ein differenziertes System, bei dem jeder Farbfamilie ein definiertes Farbspektrum zu Grunde liegt. Logisch aufgebaut und damit gut nachvollziehbar für Sie und Ihre Kunden. Die feinere Abstufung garantiert eine individuelle Farbberatung und erhöht Ihre Treffsicherheit – Ihr späterer Kunde wird es Ihnen danken. Freizeit oder Beruf, Frau oder Mann? Unsere Ausbildung berücksichtigt jeweils beides.
Am Anfang jeder Farbberatung steht die Farbanalyse. Sie lernen den Hautunterton, Haare und Augen zu analysieren. Anhand von Analysetüchern, die vor einem Analysespiegel mit Tageslichtbeleuchtung an den Kunden angelegt werden, kann er mit nachvollziehen, dass ihm einige Farben gut stehen, andere hingegen nicht. Was er nicht sieht, müssen Sie als Berater „für ihn“ sehen.
Am Ende der Farbanalyse steht ein Ergebnis: Der Farbtyp, dokumentiert mit einem Farbpass:

Meist kann man an diesem Punkt nicht stehenbleiben. Sie lernen die weitere Berücksichtigung von Beruf, Statur, Physiognomie, Alter, Umfeld, Bart, lichtem oder ergrautem Haar in Bezug auf die Farbfamilie des Kunden. Sie erfahren, wie Sie Trend- und Lieblingsfarben des Kunden integrieren, wie falsche Farben in ihrer Wirkung abzumildern sind, zeigen dem Kunden passende Farbkombinationen, erläutern Farben für Brille, Make-up und Haare. Weitere Tipps zum Aufbau eines farblich gelungenem Outfits runden dieses Ausbildungsmodul ab.
Schmuck, Schals, Krawatten – die Liste der Accessoires wäre lang. Passende Farben von sämtlichem Zubehör runden den gesamten Look ab. Dabei muss es bei weitem nicht immer Ton in Ton sein. Sie lernen, je nach Persönlichkeit und Umfeld des Kunden hier Kontraste zu setzen. Zum Nachlesen bekommen Sie ausführliche Schulungsunterlagen.
Modul Farbe 899,00 € (Schweizer Fahne  949,00 SFr)
Abschluss Farbe (Zertifikat) 49,00 € (Schweizer Fahne  79,00 SFr)
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Tag 1: Theorie Farbberatung und 10er-Farbsystem

  • Farbenlehre – Gründe für eine Farbberatung. Ursprung der Farbberatung und Einführung in die Farbenlehre. Psychologische Wirkung von Farben.
  • System – Ordnungssystem von Farbe mit Tonwert, Temperatur und Sättigung. Die 4 Pigmentierungsträger Haut, Haare, Augen mit Augenbrauen und deren Einordnung anhand des Ordnungssystems.
  • 10 Farbtypen – Das differenzierte Farbsystem mit 10 Farbtypen: Leitfarben, Basisfarben für den Beruf sowie das gesamte Farbspektrum pro Farbtyp, visuell dargestellt und praktisch demonstriert anhand der Beratermaterialien Analysetücher und Finaltücher sowie Farbpass.
  • Ordnung – Einordnung der Pigmentierungsträger nach warm, warm-kalt, kalt und nach hell, mittel, dunkel.

Tag 2: Praxis Farbberatung

    • Übung Warm-Kalt-Differenzierung – Farben einordnen nach warm und kalt.
    • Übung Farbtypen-Differenzierung – Praktische Wiederholung der 10 Farbtypen.
    • Übung Farbberatung – Farbberatung durch Ausbildungsleiterin an Ihnen mit doppeltem Nutzen: Sie wissen am Ende Ihren Farbtyp und lernen den kompletten Ablauf einer Farbberatung kennen. Sie bekommen das System der differenzierten Farbberatung logisch erklärt. Erste Blickschulung durch die Wirkung der Farben an Ihnen. Die Handhabung der Tücher und des Farbfächers. Basisfarben und Farbkombinationen für Ihren Farbtyp, dargestellt anhand der Tücher.
    • Übung Farbberatung – Sie führen Ihre ersten kompletten Farbberatungen durch, wie an Ihnen demonstriert, alles gestützt und geführt durch die Ausbildungsleiterin. Feedback zu Ihren Beratungen.

    Visagismus

    Unsere Visagismus-Ausbildung fokussiert sich auf ein typgerechtes Make-up für den Tag, sowohl für die Freizeit als auch den Beruf. Typgerecht heißt im Einklang mit der Physiognomie, den richtigen Farben, der Persönlichkeit und dem Umfeld. Die Kundin erlebt sofort einen Vorher-Nachher Effekt.

    Lernen Sie die Auswahl der richtigen Grundierung, so dass kein Schminkrand entsteht. Die Anwendung von Spezialprodukten wie Camouflage und Concealer perfektionieren die Grundlage. Ihr Blick wird geschult für verschiedene Gesichts-, Augen- und Lippenformen als wichtige Grundlage für das jeweilige Make-up, auch für Brillenträgerinnen. Die Augenbraue bildet einen wichtigen Rahmen und das Rouge als Frischekick komplettiert das Make-up. Materialkunde mit Tipps und Tricks für Produkte und Farben schließt den theoretischen Teil ab.
    Auch bei diesem Modul zählt die Praxis, denn Make-up ist vor allem ein „Handwerk“. Sie erhalten ein Make-up und setzen das Gelernte sofort an Modellen um. Zum Nachlesen bekommen Sie ausführliche Schulungsunterlagen.
    Modul Visagismus 299,00 € (Schweizer Fahne  329,00 SFr)
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    Tag 1: Tages-Makeup

    • Grundlagen – Das Tages-Make-up mit allen Komponenten. Überblick über notwendige Materialien und einer sinnvollen eigenen Ausstattung.
    • Argumente – Typische Einwände der Kunden und wie man diesen begegnet.
    • Know-how – Natürliche Gleichmäßigkeit durch die perfekte Grundierung. Schminken verschiedener Augen- und Lippenformen. Besonderheiten zu unterschiedlichen Gesichtsformen und die Platzierung von Rouge.
    • Übung Make-up-Beratung – Praktische Make-up-Beratung durch die Ausbildungsleiterin mit doppeltem Nutzen: Sie erhalten Tipps für sich selbst und Ihren richtigen Make-up-Farben, lernen den Ablauf einer Make-up-Beratung kennen und entwickeln ein Gefühl dafür, von einer fremden Person berührt zu werden.
    • Übung Make-up-Auflegen – Sie legen selbst ein Make-up auf wie an Ihnen demonstriert, alles gestützt und geführt durch die Ausbildungsleiterin. Handhabung der Materialien und Dokumentation eines Make-ups für die Kundin anhand der schriftlichen Make-up-Unterlage. Feedback zu Ihren Beratungen.

    Stil

    „Die Mode wechselt, der Stil bleibt“, hat Yves Saint Laurent einmal gesagt. Damit macht er deutlich, dass Stil zeitlos ist, da er sich nach Persönlichkeit, Figur und Anlass richtet. Darauf die Wahl von Kleidung und Accessoires abzustimmen, lernen Sie in der Ausbildung zur Stilberaterin für Damen und Herren. In diesem Modul wird mit unseren eigenen Stilpässen gearbeitet:

    Stilberatung beschränkt sich nicht nur auf die Körperformen, sondern wird mit dem Geschmack des Kunden – den persönlichen Stilrichtungen – kombiniert: Zwei Personen mit der gleichen Körperform, aber unterschiedlichen Stilrichtungen erhalten auch verschiedene Empfehlungen. Stilberatung bringt so die Persönlichkeit eines Menschen mit der jeweiligen Figur in Einklang. Und das Ganze auch noch zum jeweiligen Anlass. Freizeit oder Beruf, Frau oder Mann? Unsere Ausbildung berücksichtigt jeweils beides. Landläufig wird dies bereits „Imageberatung“ genannt – für uns ist das Standard.
    Ob Business-Beratung, der Aufbau einer funktionierenden Geschäftsgarderobe mit Bekleidungsregeln für den Job oder „nur“ das Thema Figur – eine Stilberaterin tut alles, um ihre Kunden ins rechte Licht zu rücken. Lernen Sie bei uns, wie das in jedem Falle geht.
    Modul Stil 899,00 € (Schweizer Fahne  949,00 SFr)
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    Tag 1: Stilkomponenten persönlicher Geschmack und Figur

    • Grundlagen – Konzept der Kolibri-Stilberatung mit den Komponenten persönlicher Geschmack, Figur, Anlass.
    • Stilkunde – Verschiedenen Stilrichtungen und der Stilmix: Welche gibt es, wie kann man sie erkennen und welche Wirkung wird jeweils erzielt? Einordnung von Modetrends in die Hauptstilrichtungen.
    • Blickschulung Figur – Gesichts- und Figuranalyse, Proportionen. Umrahmungen schaffen zu Brille und Frisur.
    • Figurprofile – Figur betonen und kaschieren durch die richtige Schnittführung der Bekleidung, Linien- und Farbplatzierung, Längen für Oberbekleidung, Ausschnitte, Kragen, Schulterpartie und Ärmel.
    • Übung Stilberatung – Die bisherigen Themen werden demonstriert und Sie erhalten Stiltipps für sich.
    • Übung Beratungsunterlage – Kolibri-Stilpass Damen als Leitfaden für einen strukturierten Beratungsablauf: Wiederholung und individuelle Dokumentation der jeweiligen Themen nach dem Kolibri-System.
    • Übung Stilkomponente persönlicher Geschmack – Einordnung verschiedener Richtungen.

    Tag 2: Stilkomponenten Figur und Anlass

    • Know-how – Einklang finden zwischen Figur und Geschmack, bei Mustern, Stoffen und deren Wirkung. Sowie den Accessoires: Schmuck und Schals, Taschen und Gürtel und vieles mehr. Gutes Auftreten mit dem richtigen Schuh.
    • Standort – Thema „Wirkung“/“Erster Eindruck“: Wie wirke ich, wie will ich wirken? Corporate Identity des Unternehmens, Branche, Kundenklientel, eigene und angestrebte Position, Dresscode formelles Business und Smart Casual, besondere Anlässe.
    • Übung Stilberatung – Die weiteren Themen werden demonstriert, Sie erhalten Stiltipps für sich und und lernen anhand der Beratungsunterlage, wie die Themen individuell bei einer Beratung umgesetzt werden, so dass Anlass, Figur und persönlicher Geschmack in Einklang kommen.
    • Übung Stilberatung – Verschiedene Stylings zu ein und demselben Outfit.
    • Übung Stilberatung – Sie analysieren Outfits von „gut“ bis „verbesserungswürdig“ und geben Stiltipps.
    • Übung Stilberatung – Aufbau einer modernen Business-Garderobe je nach Branche. Vorschläge für die Freizeitgarderobe.

    Tag 3: Extras für Herren und Einkaufsbegleitung

    • Know-how – Bart und Frisur. Der perfekte Sitz von Anzug, Krawatte und Hemd. Die Kombination von Farbe, Muster und Material. Accessoires und das Binden der Krawatte.
    • Einkaufsbegleitung – Erkundung und Recherche zu Einkaufsmöglichkeiten. Vorabinformationen zum Kunden, Ablauf und Organisation, Honorierung.
    • Übung Beratungsunterlage – Kolibri-Stilpass Herren als Leitfaden für einen strukturierten Beratungsablauf: Wiederholung und individuelle Dokumentation der jeweiligen Themen nach dem Kolibri-System, so dass Anlass, Figur und persönlicher Geschmack in Einklang kommen.

    Umgangsformen

    Führungskräfte und Mitarbeiter repräsentieren die Wertvorstellungen ihres Unternehmens. Und tragen so zum Image des Unternehmens bei. Daher sind taktvolles und souveränes Auftreten im Geschäftsleben mindestens genauso wichtig wie Fachkompetenz. Sie stärken das Unternehmensimage und damit auch die Marke, wenn Umgangsformen und äußeres Erscheinungsbild gut und stimmig sind. In diesem Modul wird angehenden Umgangsformen-Trainern die wichtigsten Aspekte von geschäftlichen Umgangsformen und Etikette im beruflichen Alltag vermittelt.

    Benimmregeln zu verschiedensten Lebenslagen – herausgegeben von vermeintlich ausgewiesenen Experten – war überhaupt nicht im Sinne des Freiherrn Knigge. Vielmehr ging es ihm um ein stressfreies Miteinander ohne unnötige Reibungspunkte. Und dazu gehörte die Wahrung der eigenen Würde ebenso wie Wertschätzung, Respekt und Höflichkeit gegenüber seinen Mitmenschen. Inhalte, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben. Sie sind der eigentliche Kern, aus dem Regeln erwuchsen. Wir beschränken uns auf das aktuell Notwendige, ohne dass es in einer überkorrekten Verkrampfung endet. Umgangsformen verändern sich immer wieder und sind Kinder ihrer Zeit. Dass jedoch jede Generation ihre eigenen Regeln hätte, kann man nicht sagen. Im Kern ändert sich nichts.
    Umgangsformen kann man wie Vokabeln lernen. Über Bücher, auch auf YouTube und in Kursen sowieso. Aber letztlich läuft man dabei Gefahr, eine aufgesetzte Eitelkeit zu dressieren und weniger eine inwendige Haltung zu kultivieren, die auf Freundlichkeit und Wertschätzung gegenüber Geschäftspartner und anderen Mitmenschen beruht. Und die meisten Menschen bemerken diesen Unterschied. Daher bemühen wir uns, innere Einstellungen zu etablieren aus denen gute Umgangsformen fast wie von selbst erwachsen.
    In Zeiten der Globalisierung wird der gekonnte Umgang mit fremden Kulturen immer wichtiger. Doch einer Studie zufolge haben sich 83 Prozent der deutschen Top-Manager schon einmal auf einem Auslandstermin blamiert. Damit der nächste Geschäftstermin Ihrer Kunden keine neue Eiszeit einläutet, sollten Sie als Trainer zeigen, wie sie mehr bieten können als Powerpoint oder eine Musterkollektion. Wir bringen Ihnen bei, wie sie informieren, inspirieren und andere trainieren.
    Modul Umgangsformen 739,00 € (Schweizer Fahne  759,00 SFr)
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    Tag 1: Umgangsformen im Business und privat

    • Freiherr Knigge – Was er wirklich wollte, worum es heute noch geht.
    • Umgangskunde – Rangfolgen beruflich und privat. Grüßen, Begrüßen und Verabschieden. Handreichung und weitere Aspekte zur Körpersprache wie Blickkontakt und Distanzzonen. Sich und andere vorstellen. Anrede, Titel und akademische Grade. Duzen und Siezen. Namen, Visitenkarte, Telefonieren, moderne Kommunikationsmittel wie Handy, E-Mail, soziale Netzwerke.
    • Geschäftsessen – Restaurantbesuch: Auswahl, Tischreservierung, Eintreten und Platz nehmen, Bestellen und Bezahlen, Umgang mit dem Servicepersonal. Besonderheiten beim Buffet. Gast, Gastgeber und Sitzordnung. Gläser, Geschirr, Besteck, Serviette. Anstossen oder Zuprosten. Rund um Speis und Trank oder wie isst man was? Übliche Speisen von Amuse-Bouches bis Finger Food. Wenn es unhandlich wird: Hummer & Co. Kleine Missgeschicke: Was tun?
    • Übung Umgangsformen – Vermittlung der Inhalte im Dialog, gestützt durch kleine Übungen.
    • Übung Geschäftsessen – Learning by doing bei einem moderierten Essen.

    Tag 2: Umgangsformen in der Kommunikation

    • Umgangskunde – Ich-Botschaft und Du-Botschaft. Offene und geschlossene Fragen. Small Talk, die große Kunst der kleinen Unterhaltung. Auffassungen, die blockieren und solche, die die lockere Unterhaltung erleichtern. Einsteigen, im Gespräch bleiben, aussteigen. Hören und zuhören. Gesprächsthemen: Thriller und Killer. Nörgler, Besserwisser und weitere schwierige Situationen meistern. Vom Small Talk zum Big Talk.
    • Übung Umgangsformen – Vermittlung der Inhalte im Dialog, gestützt durch kleine Übungen.