… das war schon immer meine Devise bei der Imageberatung. So habe ich nicht unterschieden zwischen einer (nur) Stilberatung und der sogenannten Imageberatung. Das gehörte – und gehört – für mich immer zusammen.

Schnittführung und ähnliches, was figurenrelevant ist, gehört zum 1×1 eines Stilberaters. Doch die Persönlichkeit dahinter zu erfassen, dies dann optisch mit dem eben erwähntem 1×1 zu verknüpfen mit den dazugehörigen Fragen wie „wohin soll es denn gehen, wie möchten Sie denn wirken, …“, macht gerade den Reiz an der Arbeit aus.

Wer sich gut auskennt mit den Stilrichtungen, kann schon am Äußeren einiges von dem erkennen, wie derjenige innerlich tickt. Denn wer da sagt, „ach, den Pullover habe ich heute nur mal so an“, sorry, dem glaube ich nicht, was ja nichts Schlimmes ist :=). Aber wir tun nun mal nichts ohne Grund.

So hat sich einer meiner Klienten mit meiner Hilfe eine neue Brille gekauft: Ein Modell in drei fetzigen Varianten, unaufdringlich und trotzdem besonders. Die Brille haben wir damit zu seinem Markenzeichen erhoben. Das wäre vor ein paar Monaten noch nicht denkbar gewesen. Aber dem ging ja auch eine innere Veränderung voraus.

Um dem Inneren noch mehr Gewicht zu geben, habe ich gerade den Heilpraktiker für Psychotherapie absolviert. Das kam natürlich nicht aus heiterem Himmel, da ich ja schon als Coach unterwegs bin. Und damit meine ich bitte nicht Farb- oder Stilcoach, sondern Persönlichkeitscoach. Dies ist auch der Grund, warum es in den letzten Monaten etwas still um mich war. In Zukunft wird es wieder mehr Posts geben, dann auch mal etwas aus dem psychologischen Sektor. Imageberatung bleibt, Heilpraktikerin für Psychotherapie kommt hinzu.

Photo by Subbotina Anna