10 Kriterien anhand derer Du es prüfen kannst

 

Egal ob online oder offline, Du suchst nach einer tollen Farbberatung, die Dir wirklich etwas bringt? Es gibt so viele Angebote. “Wonach soll ich da bloß gehen?”

Das Farbsystem spielt eine große Rolle, nach dem beraten wird. Auch die Lichtverhältnisse, ob Tücher eingesetzt werden, wie man mit verschiedensten Farben umgehen kann, z.B. wenn die Lieblingsfarbe einem gerade nicht steht. Ob man am Ende einen Farbpass erhält, mit dem man tatsächlich etwas anfangen kann. Und die Wortwahl ist auch noch ein ganz wichtiges Kriterium.

In diesem Blogartikel nenne ich Dir 10 Kriterien, anhand derer Du ein Angebot prüfen kannst.

#1 Mit 12 Farbtypen strukturiert zum Ergebnis

Wie und nach welchem Farbsystem wird beraten? Nach den 4 Jahreszeiten oder nach einem differenzierten Farbsystem, z.B. mit 12 Farbtypen. Ich habe dem 12-er Farbsystem noch eine Struktur gegeben: Leicht zu verstehen, strukturiert UND kreativ zum Ergebnis. Die höhere Anzahl an Farbtypen sorgt für ein genaueres Ergebnis. Viel mehr Farbtypen sind meiner Meinung nach nicht nötig. Es verwirrt eher und vor allem schränkt es zu sehr ein. Wenn es ständig heißt „dieses Rosa kannst du noch tragen, aber jenes schon nicht mehr“, obwohl es nicht entscheidend anders ist, dann bringt das Einkaufen bald keinen Spaß mehr. Du sollst schließlich nicht Sklave Deines Farbtyps werden!

 

#2 Licht und Tücher – eine gute Ausrüstung ist wichtig

Imitiertes Tageslicht ist bei der Beratung ein Muss. Sonst kann ich an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten guten Gewissens nicht beraten. Denn wie ist es an grauen Tagen, an denen es so gar nicht hell werden will? Oder in der dunklen Jahreszeit? Ist dann ein Termin ab dem frühen Abend nicht mehr möglich? Farbberatungen im direkten Sonnenlicht sind geradezu fatal, die Sonne blendet und verfälscht. Und warme Deckenbeleuchtung ist auch ein No Go.

Tücher sind ein weiteres wichtiges Beratungsutensil. Verschieden farbige Tücher sollten abwechselnd an Dich angelegt werden. Ich finde es ganz wichtig, dass Du als Kundin so viel wie möglich selber siehst. Nur so kannst Du nachvollziehen, wovon die Beraterin spricht. Und nur so kann die Farbberatung für Dich zu einem Erlebnis werden. Und dass soll es doch auch sein, ein kleines Event – nur für Dich.

 

#3 Wie sieht es aus mit den Basisfarben?

Man nennt sie auch Grund- oder Neutralfarben. Du weißt noch nicht wovon ich rede? Das sind ganz allgemein Schwarz, Brauntöne, dunkle Blautöne, Grautöne und die hellen Farben Weiß- und Cremetöne. Ergänzt werden könnten sie noch von dunklen Grün- und Lilatönen.

Man nennt sie aus zwei Gründen so:

Grund 1. Zu den Basisfarben lassen sich viele „leuchtendere“ Farben kombinieren. Man nennt diese auch die Highlightfarben, wie z.B. Rot, Orange, Pink oder Gelb. Ich zeige immer alle Basisfarben: Meine Kunden sollen wissen, was ihnen davon steht, was nicht und sie sollen es selbst sehen. Es ist nicht sinnvoll, wenn ich weiß, dass Hellgrau der Person nicht steht und ich das nur sage. Es überzeugt sehr viel mehr und prägt sich auch viel mehr ein, wenn derjenige es selbst sieht.

Grund 2. Neutralfarben haben eine neutrale Wirkung. Was meine ich damit? Ich kann lange darauf schauen, ohne dass sie mein Auge stressen. Versuch das mal mit Pink, Orange oder Gelb! Neutralfarben rufen wenig Emotionen hervor und man merkt sie sich nicht. Das sind Gründe, warum im Business die Bekleidung in diesen Farben gewählt wird. Stell` Dir vor, jemand trägt eine Woche lang denselben dunkelblauen Anzug. Wechselt jeden Tag das Hemd oder die Bluse dazu, vielleicht auch noch Gürtel, Tasche, Schuhe und Accessoires. Würde jemand am Freitag etwas über den blauen Anzug bemerken? Ich behaupte „nein“. Aber wie ist es, wenn derjenige statt des blauen einen roten Anzug trüge. Da bin ich mir nicht mehr so sicher, ob nicht am Ende der Woche eine Bemerkung darüber fällt. Oder zumindest gedacht wird.

 

#4 Farbkombinationen – der Mix macht´s

Innerhalb Deiner Farbpalette soll gezeigt werden, welche Farben Du miteinander kombinieren kannst. Manchmal ist es halt so, dass man von alleine nicht auf diese Farbkombis kommt. Wird es einem gezeigt, kann sich ein ganz neuer Horizont eröffnen. Und wer hat nicht Lust und Spaß an etwas Neuem?!

 

#5 Deine Lieblingsfarbe ist nicht in Deiner Farbpalette – und nun?

Du liebst Orange, aber Orange ist leider gar nicht in Deinem Farbspektrum? Dir soll gezeigt werden, wie Du mit Farben umgehen kannst, die Dir nicht gut stehen. Das ist ganz wichtig, denn Deine Lieblingsfarbe sollst Du schließlich weiterhin tragen können – nur, gewusst wie.

 

#6 das Bunte Oberteil: Ein Teil der Farben passt, ein Teil nicht – was soll man tun?

Halt, Du brauchst nicht gleich zu sagen „das Teil nehme ich nicht“. In der Farbberatung sollte unbedingt geklärt werden, wie man damit umgeht. So ein Oberteil geht für Dich guten Gewissens, wenn Deine richtigen Farben dominant sind und wenn der Abschluss zum Hals hin in Deiner Farbe ist. Diese beiden Kriterien sind ausschlaggebend. Dafür hältst Du Dir das Teil am besten vor dem Spiegel an und bewertest, ob Deine Farben dominant wirken. Mit Oberteil meine ich übrigens alles, was wir am Oberkörper tragen, also Shirts, Blusen, Tuniken, Pullover, Jacken, usw.

 

#7 Am Ende gibt es einen Farbpass

Was bekommst Du für einen Farbpass am Ende der Beratung? Frage nach, ob Du überhaupt einen bekommst und wenn ja, welcher Art. Ist es nur ein selbst ausgedrucktes Papier? Das ist eine äußerst günstige Version und sollte zum Honorar passen. Ich arbeite ausschließlich mit unserem hochwertigen Farbfächer. Natürlich soll auch erklärt werden, wie Du mit dem Farbpass umgehen kannst, sodass er Dir eine Hilfe ist (und keine Behinderung.)

 

#8 Am Ende gibt es einen Farbcheck zu Deiner Bekleidung

Das, was Du gerade trägst, sollte farblich gecheckt werden. Wenn Du ein paar ausgewählte Stücke Deiner Bekleidung zum Zeigen dabei hast, umso besser. Das übt und macht sicherer.

 

#9 Freundlich, empathisch, respektvoll

Wie wird mit Dir umgegangen und gesprochen? Du bist ein erwachsener Mensch, der seine eigene Meinung haben darf und letztlich selbst entscheidet. Bei „Du musst“ oder „Du darfst nicht“ reagiere ich immer allergisch. Haare und Haut sind kalttonig an Dir? Dann gehörst Du farblich in die kalte Kategorie. Man muss aber noch lange nicht sagen, “du bist ein kalter Typ”.

 

#10 Wie ist das Preis-Leistungsverhältnis?

Eine Gruppenberatung, in der man sich gar nicht oder gerade mal 15 Minuten nur um Dich kümmert, darf nicht viel kosten. Es ist die Frage, ob sich das überhaupt lohnt. Meiner Meinung nach nicht, aber das lasse ich Dich entscheiden.

 

 

PS: Mir ist die flüssige Lesbarkeit wichtig. Personenbezeichnungen beziehen sich deshalb auf alle Geschlechter.

Liebe Regina,

ich bin soooooo froh, dass ich dich gefunden habe! Vielen herzlichen Dank für die so ausführliche, für mich nachvollziehbare Farbanalyse! Und auch gleich noch ein Tipp zum Stil! Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis! Ich schreibe es dir ganz ehrlich: Ich habe selten so gut mein Geld investiert wie bei deiner Farbberatung! Selbstverständlich erfolgt eine Weiterempfehlung! Vielen lieben Dank!

Ute D., Farbberatung online

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