“Ich hatte schon eine Farbberatung, aber ich bin mir fast sicher, ich wurde falsch beraten”, so Melinda letztens am Telefon.

  • Du hattest schon eine Farbberatung, aber kommst mit Deinen Farben nicht zurecht? Du spürst instinktiv, dass da etwas nicht stimmt.

  • Oder Du hattest zwei Farbberatungen mit zwei verschiedenen Ergebnissen? Und eines davon war definitiv falsch.

Wie das passieren kann, erkläre ich Dir in diesem Blogpost. Und gebe Dir 4 Kriterien mit an die Hand, wie Du die passende Beraterin findest.

Inhalt falsch beraten, weil

1. Farbberatung nach den 4 Jahreszeiten

2. Farbberatung ohne Struktur

3. Farbberatung ohne die richtigen Materialien

4. Farbberatung unter Zeitdruck

5. Falschberatung bei der Farbberatung: mein Fazit

1. Farbberatung – falsch beraten nach den 4 Jahreszeiten

Oder auch: das richtige Ergebnis durch ein differenziertes Farbsystem.

Das ursprüngliche System der Farbberatung geht nach den 4 Jahreszeiten: Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp. Mittlerweile gut bekannt. Dieses System ist immer noch sehr verbreitet, obgleich es mittlerweile differenzierte Farbsysteme gibt, die mehr Farbtypen bieten. Gibt es aber nur diese vier, muss einer davon gewählt werden – auch wenn jemand farblich dazwischen liegt. Besser geht’s dann nicht.

Mein Tipp: Frage, mit wie vielen Farbtypen die Beraterin arbeitet.

Warum ich mit 12 Farbtypen arbeite? Das garantiert mir gute Ergebnisse, denn ich habe keine Lust, bei der Farbberatung schlechte Ergebnisse zu liefern.

Du möchtest eine Farbberatung nach 12 Farbtypen? Eine, die Dich zum richtigen Ergebnis führt? Dann mach Dich hier schlau und nimm mit mir Kontakt auf.

2. Farbberatung ohne Struktur

Oder auch: das richtige Ergebnis durch eine kluge Struktur.

Damit bei der Farbberatung nicht falsch beraten wird, muss man sich auf Haare und Haut konzentrieren. Nicht auf die Augenfarbe! Denn im Vergleich zur Iris und den Augenbrauen bedecken sie eine weitaus größere Fläche. Ja, ich weiß, Männer können eine Glatze haben, bleibt immer noch die Haut.

Nun teile ich Haare und Haut nach der Temperatur ein: Sind sie warm- oder kühltonig oder liegen sie dazwischen?

Und wie ist es mit den Haaren, sind sie hell oder mittel oder dunkel? Das ist der sog. Tonwert.

Gibt es einen großen Kontrast zwischen Haaren und Haut oder sieht es wie aus einem Guss aus? Das ist die Sättigung. Ist diese hoch, siehst Du die Person einmal und wirst sie nie wieder vergessen! Weil sie äußerlich sehr auffällig ist. Ist die Sättigung mittel oder gar niedrig, ist die Person äußerlich nicht so auffällig. Heißt aber nicht unattraktiv!!!

Etwas grob erklärt, geht die Farbberatung also nach diesen 3 Eigenschaften: Temperatur, Tonwert, Sättigung. Und damit habe ich eine Struktur. Wende ich dieses Ordnungssystem richtig an, vermeide damit Falschberatungen.

Ich konzentriere mich übrigens zunächst auf Temperatur und Tonwert. Die Sättigung kommt ins Spiel, wenn’s eindeutig ist, sonst wird es schnell mal subjektiv.

Frag Dich mal, wie eine Farbberatung zum richtigen Ergebnis führen soll, wenn dieses System fehlt. Bei der Farbberatung darf es nun mal nicht nach Gefühl und Wellenschlag gehen, sonst ist die Falschberatung vorprogrammiert. Und mein Geschmack als Beraterin hat hier auch rein gar nichts zu suchen. Denn die Grundlage unserer Farbträger, Haare, Haut und untergeordnet auch die Augenfarbe, bietet Fakten – das sind eben die Eigenschaften der Farbe.

Mein Tipp: Frage, nach welcher Art die Beraterin arbeitet.

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3. Farbberatung ohne die richtigen Materialien

Oder auch: das richtige Ergebnis durch eine professionelle Ausrüstung.

Seriöse Beraterinnen arbeiten mit entsprechender professioneller Ausrüstung, um bei der Farbberatung bloß nicht falsch zu beraten. Hierzu gehören

  • gute Lichtverhältnisse. Tageslicht ist entscheidend bei der Farbberatung. Deshalb empfehle ich einen Spiegel mit imitiertem Tageslicht. So ist man unabhängig von den herrschenden Lichtverhältnissen und kann zu jeder Tageszeit beraten. Dämmriges Licht, Sonneneinstrahlung oder warme Deckenbeleuchtung sind alles No go´s. Und führen schnell mal zu einer Falschberatung.

  • aussagekräftige Farbtücher. Diese zeigen mir als Beraterin und den Kundinnen und Kunden, wie die verschiedenen Farben auf Haar und Haut wirken: Welche Farben machen blass oder gelblich oder eben frisch.

     

    Selbst wenn eine Beraterin den Farbtyp auch ohne die Hilfe der Tücher richtig erkennt, kannst Du das als Kundin nicht nachvollziehen. Du kannst nicht sehen, wie die verschiedenen Farben auf Dich wirken. Da entgeht Dir wirklich ein Erlebnis! Übrigens erhalte ich als Beraterin durch die Tücher die letztliche Gewissheit über den Farbtyp. Und ich kann Feinheiten erkennen: Welche Farben Dir innerhalb der richtigen Farbfamilie besonders gut stehen, welche weniger.

 

Mein Tipp: Frage, mit welcher Ausrüstung die Beraterin arbeitet.

4. Farbberatung unter Zeitdruck

Oder auch: das richtige Ergebnis durch ausreichend Zeit.

Je größer die Gruppe und je weniger Zeit für die Beratung, desto schlechter die Ergebnisse. Wer für 10 Personen zwei Stunden an Zeit veranschlagt, hat genau 6 Minuten pro Person. “Hilfe, bei meiner Farbberatung wurde ich falsch beraten”, ist dann kein Wunder mehr.

Eine seriöse Farbberatung, für die Du weit über 100 € zahlst, sollte mindestens eineinhalb Stunden dauern.

Mein Tipp: Frag die Beraterin, wie viel Zeit sie für die Beratung einplant.

Du möchtest eine differenzierte Farbberatung mit genialer Struktur? Und die Beraterin nimmt sich so viel Zeit, wie es eben braucht? Dann nimm mit mir Kontakt auf.

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5. Falschberatung bei der Farbberatung: mein Fazit

Bedenke diese Punkte bei der Auswahl einer geeigneten Beraterin: Nach welchem Farbsystem arbeitet sie, ob und mit welchen Materialien und wie viel Zeit nimmt sie sich. Was Dir deren Webseite nicht verrät, fragst Du am besten telefonisch oder per E-Mail nach.

Natürlich schaust Du, ob Dir die Webseite und die Person dahinter sympathisch sind. Am wichtigsten ist zwar, dass Du mit dem richtigen Farbergebnis nach Hause gehst – aber Du sollst Dich auch wohlfühlen und Spaß haben.

Fotos. Regina Maass und KI