Kleiderschrankcheck – mehr Platz für Lieblingsstücke und gute Laune!? Du fragst dich, wie das gehen soll? Mit System UND Gefühl, denn das Ganze soll auch Spaß bringen. Und du fragst dich, wie du am besten damit anfängst? Denn du hast es auch schon versucht, hattest aber leider keinen Plan? Und nach 10 Minuten fehlte dir die Motivation?

Du suchst diesen einen bestimmten Rock und ärgerst dich, dass du ihn nicht gleich findest? Die überquellenden Schubladen entlocken dir nur ein Seufzen? Keine Sorge: Damit bist du nicht allein. Wie du vorgehen kannst, damit du lächelnd sofort das Teil deiner Wahl findest, verrate ich dir in diesem Blogpost.

Inhalt Kleiderschrankcheck

 

Sinn des Kleiderschrankchecks: 5 gute Gründe

Bereite dich vor

Kleiderschrankcheck: Aussortieren – Alte Regel ade!

Kleiderschrankcheck: Aussortieren – Gehe ins Detail

Sinn des Kleiderschrankchecks: 5 Gründe

Stopp – leg nicht gleich los! Verwundert dich dieser Tipp? Wo doch immer gesagt wird: Mach es heute, mach es jetzt, bloß keine Aufschieberitis.

Schau dir das Ergebnis deines Kleiderschrankchecks zuallererst an: Schließ dafür die Augen und stell dir dies vor deinem inneren Auge vor: Du öffnest deine Schranktüren und genießt den Anblick, weil alles schön übersichtlich ist. Du findest sofort das Teil deiner Wahl, kein Suchen, Wenden, Kramen.

Je besser du dich dabei fühlst, desto motivierter wirst du sein. Hier noch mal 5 gute Gründe, was du von einem Kleiderschrankcheck hast:

  • Zeitersparnis im Alltag: Du findest schneller, was du suchst, und ersparst dir das nervige und z.T. hektische Durchwühlen des Schranks. Das bedeutet weniger Stress und mehr Zeit für einen entspannten Start in den Tag.
  • Chaos geht, Übersicht tritt ein: Ein gut sortierter Schrank zeigt dir, was du wirklich besitzt. Ich spreche aus Erfahrung: Es hilft, Doppelkäufe zu vermeiden. (Das ist mir tatsächlich einmal passiert). Und du siehst viel schneller, was dir wirklich noch fehlt.
  • Ein gutes Gefühl: Ein aufgeräumter Schrank kann ein echtes Erfolgserlebnis sein. Es fühlt sich befreiend an, nur Kleidung zu besitzen, die du magst und die zu dir passt.
  • Fördert die Kreativität: Mit einem geordneten Schrank fällt es leichter, neue Kombinationen zu entdecken und deinen Look abwechslungsreicher zu gestalten.
  • Ein Zeichen von Selbstfürsorge: Ordnung im Kleiderschrank spiegelt Ordnung im Kopf wider. Sich um die eigenen Dinge zu kümmern, zeigt, dass du dir selbst wichtig bist und Wert auf deine Umgebung legst.

Mit einem aufgeräumten Kleiderschrank bist du nicht einfach nur brav und ordentlich – er gibt dir Struktur, fühlt sich befreiter an und erleichtert ein wenig das Leben.

Bereite dich vor

  • Hol deinen Kalender raus und reserviere dir 2 Stunden für deinen Kleiderschrankcheck, in denen du ungestört bist.
  • Der Termin für deine Schrankdiät ist da? Dann schaffe zuerst eine gemütliche Atmosphäre: Du hast gern Musik im Hintergrund? Dann wähle sie vorher aus. Bei dir geht nichts ohne eine heiße Tasse Tee? Oder doch lieber ein duftender Kaffee? Super. Hab ihn dabei.
  • Sorge dafür, dass du genügend Ablagefläche hast, wenn du die Shirts, Hosen, Kleider aus dem Schrank nimmst.

  • Hab einen feuchten und einen trockenen Lappen dabei.

  • Wenn du den Platz hast, nimm zuerst einmal alles raus aus dem Schrank. Wenn nicht, mach das mit einem Bereich nach dem anderen. Wenn nötig, wisch das Regal oder die Schublade aus. Was nichts mit Bekleidung zu tun hat, fliegt gleich auf die Seite. Ein Kleiderschrank ist ein KLEIDER-Schrank (!) und kein Aufbewahrungsort für verschlissene Spiele, ausgediente Kabel oder alte Stofftiere (habe ich alles schon erlebt).

Kleiderschrankcheck: Aussortieren – Alte Regel ade!

Was soll weg, was darf bleiben bei deiner Schrankdiät?

Geht es um den Kleiderschrankcheck, kommt schnell dieser Satz, und den kennst du: Was ein Jahr nicht getragen wurde, muss weg. Wirklich? Hör nicht auf die alte Regel, hör auf dich! Und wirf diese Unwahrheit über Bord.

Manches meiner älteren Stücke wurde später zu einem wahren Schätzchen: Die will ich auf keinen Fall missen! Ich habe zwei schöne, dicke Winterpullover. Für Minusgrade perfekt. Aber im letzten Winter war es für sie zu warm, sie blieben unberührt. Hätte ich sie wegtun sollen? Auf keinen Fall! Jedes Mal, wenn ich sie sehe, denke ich an Spaziergänge an knackigen Wintertagen: klare Luft, blauer Himmel, Sonne. Und beim Heimkommen einen Glühwein.

Lass die alte Regel zum Kleiderschrankcheck beiseite und geh heute einen anderen Weg: Du schaust auf die Hose, die Kette, den Schuh – und wie geht es dir damit? Magst du den Stoff, die Farbe, den Schnitt? Ist es ein altes Schätzchen, das dich an etwas Schönes erinnert? Fühlst du dich damit gut und zufrieden?

Ja, nein, vielleicht? Lass mal den Kopf außen vor, der dir gleich einreden möchte, dass das Teil ja soo teuer war oder ein lieb gemeintes, aber leider doch unpassendes Geschenk.

Entscheide hiernach, was weg soll und was bleiben darf. Ist die Antwort „vielleicht“, gehe am Ende noch mal daran.

Was passiert bei dieser Schrankdiät?

  • Du entdeckst wahre Schätze, die du vergessen hattest. Ich sag dir, das ist ein echtes Glücksgefühl.
  • Du wirst dir klar darüber, was dir wirklich wichtig ist.
  • Du hast nur noch lauter Lieblingsstücke. Und falls da noch Stücke bleiben, die du mit „vielleicht“ betitelt hast, sieh es entspannt. Jeder soll hier so genau sein, wie es seinem Naturell entspricht.

Seine richtigen Farbe zu kennen, ist natürlich eine super Hilfe für den Kleiderschrankcheck. Es vereinfacht die Entscheidung von “ja, nein, vielleicht” sehr.

Deine richtigen Farben zeige ich dir gern bei einer persönlichen Farbberatung. Hier sind die Infos dazu. Und falls dir noch ein Farbpass fehlt, den findest du hier.

Kleiderschrankcheck: Aussortieren – Gehe ins Detail

Wenn Du also mehr oder weniger nur noch von Lieblingsstücken umgeben bist, nimm diese nochmal unter die Lupe. Sortiere bei deinem Kleiderschrankcheck nun nach folgenden Kriterien:

  • Lieblingsstück intakt. Super, hier gibt es nichts weiter zu tun.
  • Lieblingsstück kaputt, aber reparierbar: Ab zum Schneider oder Schuster.
  • Lieblingsstück kaputt geliebt, also aufgetragen, wie die ausgeleierte Hose oder die verblichene Bluse: Scheiden tut weh – trotzdem weg damit. Es wird Dir immer nur ein schlechtes Gefühl bereiten, wenn Du darauf schaust und weißt, Du kannst es nicht mehr tragen.
  • Lieblingsstück zu eng oder zu weit: Zu weit – wieder den Schneider aufsuchen. Zu eng – wie lange schon? Wie realistisch ist es, dass Du wieder hineinpasst innerhalb des nächsten Jahres? Sei ehrlich. Du möchtest doch nicht nur auf Deine Lieblingsstücke schauen, sondern sie auch tragen.
  • Lieblingsstück mit falscher Farbe: Färbe es um. Oder trage einen Schal, eine Jacke mit Deinen richtigen Farben darüber. Oder, wenn es geht, trage es weit weg vom Gesicht.
  • Sortiere Hose zu Hose, Bluse zu Bluse usw. und hänge gleiche Farben zusammen, also alle weißen Blusen, dann alle grauen, usw.
  • Verwende Boxen: Eine für Strümpfe, eine für kurzärmeligen T-Shirts, eine für langärmelige, usw. Statt übereinanderzustapeln, kannst du auch alles zusammenrollen und hintereinanderlegen. So siehst du alles auf einen Blick.

 

Was bleibt bei dieser Schrankdiät? Lauter tragbare Lieblingsstücke!

Was kommt noch? Noch mehr Lächeln auf dem Gesicht,

  • weil du dich wirklich nur noch mit lauter Lieblingsstücken umgibst.
  • Weil du die Schranktür öffnest und dir die Ordnung ein zufriedenes Gefühl gibt.

Neben seinen richtigen Farben auch seinen Stil zu kennen hilft beim Kleiderschrankcheck natürlich noch mehr. Du hast Fragen, wie “was steht mir wirklich“? Dann mach den Stiltest. Oder “welches sind meine richtigen Rocklängen, was mache ich mit meiner Figur”?

Diese und weitere Fragen beantworte ich Dir gern bei einer persönlichen Stilberatung, online oder offline.Hier sind die Infos dazu.