“Muss ich für immer in meiner Farbfamilie bleiben?”, fragte mich Natalie, nachdem ihr Farbtyp feststand. Man könnte meinen, dass nun die Handschellen klickten. Sie wollte es aber ganz allgemein wissen, denn zum Glück fühlte sie sich sehr wohl mit den Farben ihres Farbtyps.
Aber die Frage ist sehr berechtigt: Muss ich für immer in derselben Farbfamilie bleiben?
Wenn Du zur Farbberatung kommst, willst Du wissen, welche Farben Dir stehen. Aber auf einmal hast Du Lust auf Farben, die in Deiner Farbfamilie nicht enthalten sind. Sie gefallen Dir und Du willst auch mal etwas anderes.
In diesem Blogbeitrag zeige ich Dir 5 Möglichkeiten, wie Du Deinen persönlichen Farbtyp wechseln kannst. Bzw. wie Du falsche Farben richtig an Dir einsetzt.
Inhalt
Farbtyp wechseln innerhalb von kühl tonig
Bei den kühl tonigen Farbtypen unterscheide ich 3 verschiedene: Sommer, Sommer-Winter und Winter. Oder light summer, cool summer und cool winter als englische Bezeichnungen.
Es ist kein Problem, gelegentlich farblich einen Schritt ins Hellere oder einen Schritt ins Dunklere zu gehen.
Beispiele:
Mein Tipp: Willst Du hier Deinen Farbtyp wechseln, gehe nicht zwei Schritte, vom Sommer/light summer zum Winter/cool winter und umgekehrt. Der Unterschied wäre zu groß. Für den Sommertyp sind die Winterfarben zu leuchtend. Für den Wintertyp sind die Sommerfarben zu gedämpft.


Farbtyp wechseln innerhalb von warm tonig
Auch bei den warm tonigen Farbtypen unterscheide ich 3 verschiedene: Frühling, Herbst-Frühling und Herbst. Oder light spring, warm autumn und dark autumn als englische Bezeichnungen.
Auch hier kann man hin und wieder farblich einen Schritt ins Hellere oder einen Schritt ins Dunklere gehen.
Beispiele:
Wieder mein Tipp: Willst Du hier den Farbtyp wechseln, gehe wieder nicht zwei Schritte, vom Frühling/light spring zum Herbst/dark autumn und umgekehrt. Der Unterschied wäre zu groß. Für den Frühlingstyp sind die Herbstfarben zu dumpf, zu schwer. Für den Herbsttyp sind die Frühlingsfarben zu leuchtend.
Farbtyp wechseln bei warmen + kühlen Anteilen: warm überwiegt
Etwas kniffliger wird es, wenn Du warme und kühle Anteile an Dir hast. . Willst Du hier den Farbtyp wechseln, solltest Du wissen, welcher Anteil an Dir überwiegt.
Überwiegt der warme Anteil, hast Du generell mehr wärmere als kühle Farben in Deiner Farbfamilie. Hier kannst Du Dir gern Ausflüge in die ganz warm tonige Richtung erlauben. D.h. diese Farben sind insgesamt gelblicher als das, was Du in Deinem Farbspektrum hast.
Unterstützen kannst Du das noch, indem Du Deinen Haaren einen wärmeren Touch verleihst.
FARBTYP wECHSELn BEI WARMEN + KÜHLEN ANTEILEN: KÜHL ÜBERWIEGT
Hier verhält es sich genau andersherum: Überwiegt der kühle Anteil, hast Du generell mehr kühle als warme Farben in Deiner Farbfamilie. Hier kannst Du Dir gern Ausflüge in die ganz kühl tonige Richtung erlauben. D.h. diese Farben sind insgesamt blaustichiger als das, was Du in Deinem Farbspektrum hast.
Unterstützen kannst Du das noch, indem Du Deinen Haaren einen kühlen Farbton verleihst. Das empfehle ich in diesem Fall sogar.

Farben richtig gesetzt
Der Klassiker: Du liebst Schwarz, aber zu Deinem Farbtyp passt Schwarz leider so gar nicht?
Oder wir nehmen beispielsweise Pink als kühle Farbe und Orange als warme Farbe.
Fazit
Du kannst Dich farblich gern in Deiner direkten Nachbarschaft umsehen. Aber vom Frühlings- zum Wintertyp oder vom Herbst- zum Sommertyp, d.h. von warm tonig zu kühl tonig oder umgekehrt? Dazu kann ich absolut nicht raten.
Ob und wie man seinen Farbtyp wechselt, wenn man graue Haare hat, findest Du hier.
Du wüsstest gern Deine persönlichen Farben, aber kennst sie noch nicht? Dann buche eine Farbberatung.
Wenn du viel mehr willst, dann sprich mit mir wegen einer Ausbildung.
Egal, ob Farbberatung oder Ausbildung, es geht offline bei mir in Hamburg oder online.
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Fotos. Regina Maass und KI